Symrise und IBM Research entwickeln gemeinsames Programm zur digitalen Konzipierung von Düften

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Der Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen, Symrise, hat in Zusammenarbeit mit der Forschungsorganisation IBM Research eine neue Methode zur Parfümherstellung entwickelt. Das Projekt „Philyra“ nutzt das neue Verfahren, bei dem mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) Parfüms auf Basis von digitalen Duftmodellen kreiert werden.

Schnelle Entwicklung neuer Düfte dank digitaler Unterstützung

„Philyra“ analysiert vorhandene Formeln und greift dabei auf eine riesige Datenbank aus Duftformeln, Duftfamilien und historischen Daten zurück. Blitzschnell werden so Muster analysiert und auf deren Basis neue Kombinationsmöglichkeiten vorgeschlagen. Darüber hinaus ist die KI in der Lage, gezielt Düfte für spezielle Zielgruppen zu entwickeln und den Markt auf bereits vorhandene Noten zu untersuchen, um so weitere neue Varianten vorzuschlagen. Das gestaltet den Entwicklungsprozess schneller und effektiver, so Symrise.

Feinschliff durch geübte Parfümeure

Nach der Entwicklung der Vorschläge werden diese im nächsten Schritt von Parfümeuren veredelt. Bestimmte Duftnoten werden akzentuiert, der Dufteindruck optimiert und die Dauer des Dufts erhöht. Es handelt sich also um eine Zusammenarbeit von künstlicher Intelligenz und menschlichem Können. Als erstes Projekt wurden mithilfe des Programms zwei Düfte für den Kunden O Boticario entwickelt, die 2019 auf den Markt kommen sollen.

Quelle, Cosmetic Business

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