EIN INTERWIEV MIT YVONNE ENGELMANN ÜBER DAS SCHENKEN

Geschenkekultur ist Wertekultur
Klare Sache. Schenken heißt, sich Gedanken über das Gegenüber zu machen, über den Menschen, seine Wünsche, über Dinge, die der andere noch nicht hat. Das zeigt und schafft Nähe. Der Beschenkte ist dem Schenkenden etwas wert, was sich nicht monetär beziffern lässt. Wir wissen noch, wie es sich als Kind anfühlte, wenn wir reich beschenkt wurden. Wir noch keine Ahnung von Preisen hatten, sondern einfach spürten, dass wir etwas auspacken, das uns in einen Glücksrausch versetzen wird. „Wie liebte ich meine Rennbahn! Ich fand sie unter dem Weihnachtsbaum“, steht Yvonne Engelmann das unvergessene Geschenk vor Augen. „Die Autos waren aus Blech, man musste sie mechanisch aufziehen“, weiß sie noch. Dem Auspacken von Geschenken fiebern gerade Kinder sehr entgegen, für viele Erwachsene ist es dagegen ein Ritual, langsam und mit Fingerspitzengefühl die Schleifen zu lösen und das Geheimnis hinter dem Papier zu lüften. Ein Geschenk ohne ästhetische Verpackung ist für Yvonne Engelmann undenkbar: „Ich mag große Schleifen. Manchmal nehme ich toll gestaltete Papiertüten und dekoriere sie mit Anhängern und echten Blumen.“

Raum Interior Vintage shabby chic 04

Yvonne Engelmann Geschenke Ambiente Messe Frankfurt

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